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Ein Glas malen mit Acryl - so einfach geht's

Glas malen in Acryl - Realistisch malen mit Acrylfarben

 

Ein Glas zu malen, kann eine Herausforderung sein. Es wird oft als eine der Königsklassen der Malerei bezeichnet. Dabei ist es gar nicht so schwer wie es aussieht. Ein Zusammenspiel von Hell und Dunkel, von Schatten und Lichter ergibt letztendlich den Glas-Effekt. 

In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du ganz einfachen und in kurzer Zeit, ein beeindruckendes Glas auf die Leinwand zaubern kannst.

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Mit einem Flachpinsel gestalte ich den Hintergrund. Von Links nach Rechts entsteht ein Verlauf von Hell nach Dunkel. Dazu mische ich etwas Umbra, um eine warme Wirkung zu erzielen. Durch die Verwendung von Trocknungsverzögerer, wird das Gestalten des Hintergrundes erleichtert.

Auf den getrockneten Hintergrund wird dann mit einem schwarzen Stift das Glas aufskizziert. Als Vorlage dient ein vor mir liegendes Glas.

Der erste Schritt besteht aus dem Hervorheben der dunkelsten Bereiche im Glas. Mit schwarzer Farbe und kleinem Rundpinsel übertrage ich diese Bereiche von der Vorlage.

Dann hebe ich mit grauer Farbe die Mitteltöne hervor. Das sind Schatten und Spiegelungen innerhalb des Glases. Diese trage ich lasierend auf, um den Hintergrund nicht zu verdecken.

Durch die Zugabe von Trocknungsverzögerer lassen sich weiche Farbübergänge erzeugen und die Grautöne leichter abstufen.

 

Den Schatten, welches das Glas auf den Untergrund wirft, male ich mit dünner grauer Farbe. Mit dem Finger lässt sich diese verwischen und erhält dadurch weiche Kanten. Mit einem Lappen lässt sich das Ganze noch verfeinern.

Damit das bisher gemalte wie ein richtiges Glas aussieht, müssen noch die Glanzlichter hervorgehoben werden. Mit weißer Farbe werden alle glänzenden und leuchtenden Bereiche ausgearbeitet. Auch die leuchtenden Stellen, die das Glas auf den Untergrund wirft.


In diesem Beispiel verwende ich für dieses Glas nur schwarze und weiße Acrylfarbe. Nur dem Hintergrund mische ich etwas Umbra bei, um eine wärmere Wirkung zu bekommen. Dadurch entsteht ein stärkerer Kontrast zum Glas.

Dabei ist es hier wichtig, dass die mittleren Grautöne nicht deckend aufgetragen werden sollten. Die warme Färbung des Hintergrundes muss noch erkennbar sein. Ansonsten wirkt das Glas wie hineingesetzt und interagiert nicht mit dem Hintergrund. Dadurch geht ein Großteil der Wirkung verloren. Möchte man dennoch deckend malen, sollten die Grautöne im Glas ähnlich warme Farbtöne wie im Hintergrund haben. 

 

Zu diesem Beitrag habe ich noch ein Video für dich. Darin kannst du mitverfolgen, wie dieses Glas Schrittweise entsteht.

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Kommentare: 2
  • #1

    Anne (Montag, 05 August 2019 10:56)

    Dankeschön!
    Immer wieder gern Deine Tipps und Tricks...
    Herzlichen Gruß
    Anne

  • #2

    Thomas Guggemos (Montag, 05 August 2019 11:34)

    Gerne. Freut mich wenn's gefällt.

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