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In meinem Blog findest Du Artikel und Berichte rund um die Kunst und darüber hinaus. Diskutiere und kommentiere mit!

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Das ganz große Missgeschick

Das Malheur, Wal, gestrandet, Buckelwal, Glas, Wasser, umgekippt, Pfütze
Acrylgemälde - Das Malheur

Ein Malheur ist laut Duden "Ein Missgeschick, welches keine schlimmen Folgen hat"... 

Ab wann kann man dann nicht mehr von einem Malheur sprechen? Hat ein verschüttetes Glas Wasser schlimme Folgen? Eher nicht. Das Glas wird wieder aufgestellt, das Wasser trocknet wieder und alles ist gut. Ok, das Wasser könnte auch über ein empfindliches Gerät oder ähnliches gelaufen sein. Dann ist der Schaden etwas größer, aber auch nicht Weltbewegend. 

Sieht man das Bild im übertragenen Sinn, dann schaut das Ganze schon etwas anders aus. Betrachten wir mal das Glas samt Inhalt beispielsweise als Lebensraum. Geht man damit unachtsam um, kann man sicherlich nicht mehr von einem Malheur, welches keine schlimmen Folgen hat, sprechen. 

Ja, wir wissen es alle. Das menschliche Handel ist voll von solchen Missgeschicken. Rücksichtslos randalieren wir durch die Welt und werfen ein Glas nach dem andren um. Wir haben nicht einmal genau hingeschaut was in den Gläsern war und waten jetzt durch Pfützen, die möglicherweise nicht mehr so schnell trocknen.  Wir können versuchen diese Gläser wieder hinzustellen. Doch jetzt sind sie leer. Das Gegenteil von einem Malheur sozusagen. Gibt es dafür eigentlich ein Wort?

Wir machen weiter, als hätte alles keine Folgen. Irgendwann wird das letzte Glas umgestoßen und schwupp... sind auch wir weg. Und das, das ist dann wirklich ein Malheur.

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Wildbutz - Ein Projekt das die Welt neu entdeckt

Wildbutz, Logo, Entdeckung der Arten

Hier in Bayern weiß man was ein Wildbutz ist. Es leben hier sogar einige. Weniger bekannt ist aber das Wildbutz-Projekt. Dem Einen oder anderen ist sicherlich schon eine dieser Meldungen über den Bildschirm gelaufen. Meldungen über einzigartige Funde mitten unter uns. Skurrile Tier- und Pflanzenarten, die noch nie zuvor jemand gesehen hat, werden durch das Wildbutz-Projekt der Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht.

Ein Bergsteiger findet hier beispielsweise eine neue Säugetierart in den Alpen, in einem Bach im Allgäu entdecken Forscher eine seltsame Fischart, oder in einem Moos bei Murnau findet eine Gruppe Ministranten eine kuriose Pflanzenart. 

Meldungen wie diese gibt es einige auf Wildbutz.de zu sehen... und es werden immer mehr.

 

 

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Allgäuer Surrealismus - Drei Generationen

Allgäuer Surrealismus - Drei Generationen, Plakat Dezember 2016

Die Allgäuer Surrealisten-Gruppe ist ein Zusammenschluss von vier Künstlern. Drei Generationen, die ihre surrealistischen Gemälde erstmals zusammen, im Rahmen des Kunsthallen-Stipendiums der Stadt Kempten, in der kemptener Kunsthalle zeigen.  -> Kunsthalle Kempten

 

Vom 9.12. bis 29.12.2016 in der Kunsthalle in Kempten - Memmingerstr. 5

 

  • Vernissage am 9. Dezember um 19 Uhr
  • - Am Donnerstag den 15. Dezember um 19 Uhr findet ein Bildervortrag von Dr. Peter Hutter über den "Lichtermaler" Franz Xaver Unterseher statt.
  • Finissage am Donnerstag den 29. Dezember um 18 Uhr

Öffnungszeiten:

10. / 11. / 15. / 16. / 17. / 18. / 22. / 23. / 25. / 26. / 27. / 29. Dezember - Jeweils 13 - 17 Uhr

 

An folgenden Tagen sind die ausstellenden Künstler persönlich vor Ort: 

Werner Kimmerle :    10./ 17. / 23. / 29. Dezember

Peter Hutter:              15. / 18. / 22. / 25. / 26. Dezember

Thomas Guggemos: 11. / 16. / 27. Dezember

 

 

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Paradox - Ausstellung im Kunstreich in Kempten

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30.9. - 30.10.2016 

Ausstellung von Matthias Herzog und Thomas Guggemos 

 

Beitrag zur Ausstellung im regionalen Fernsehsender Allgäu.tv.

Klicke auf den Link. Um den kurzen Beitrag zu sehen: 

Paradox im Kunstreich

 

Widersinnig, abwegig, unlogisch, widersprüchlich, absurd, verrückt, hirnrissig, sonderbar, ganz und gar – merkwürdig!

So kann man jenes Zusammenspiel beschreiben, wenn Matthias Herzog und Thomas Guggemos gemeinsam ausstellen. Freilich ist das für die beiden Allgäuer auch nicht gerade unerwartet. Nicht, weil ihre Werke gegeneinander arbeiten, sondern weil es innerhalb der Werke merkwürdig knistert: Unverkennbar ist die Handschrift der jungen Künstler, die seit einigen Jahren erfolgreich ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen zeigen. Gerade weil sich beide in der Welt umgeschaut und mit anderen Kulturen auseinander gesetzt haben, kommt diese Mischung dabei nicht zufällig zustande. Beide Künstler lieben es, mit Perspektiven, Größenverhältnissen, Lichtein- und ausfällen, realen Elementen und phantastischen Eingebungen zu spielen. Es mischt sich ein ernstes Problem mit Humor, Mehrdeutigkeit, Kritik und Ironie – manchmal knapp an der Grenze zum spöttischen Sarkasmus, aber niemals fatalistisch. Dabei entstehen surreal-reale Gemälde, die auch beim zweiten Blick noch neue Details entdecken lassen, und in ihrer Aussage in einer gewissen Weise niemals endgültig sind: Niemals liest man ein „Die Menschheit ist irre“ oder gar ein „Die Welt geht unter“ heraus, sondern, wenn überhaupt, dann ein für viele ihrer Themen eher überraschend optimistisches „nur fast“.

So laden Thomas Guggemos und Matthias Herzog den Betrachter vielmehr ein, auch mit ihren aktuellen Werken in eine andere Welt abzutauchen: Man fliegt mit einem Elefanten und einem Eisbären davon, setzt sich dann in ein wohliges Nest neben die Erdkugel und knabbert an einem Hochhaus, bis man mit einem Mal durch einen Flaschenhals wieder auftaucht.

 

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Buch - Die andere Seite - Malerei von Thomas Guggemos

Buch - Die andere Seite - Malerei von Thomas Guggemos

Gebundene Ausgabe

6,00 €

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Jetzt ist es da! Das Buch mit dem Titel "Die andere Seite" zeigt eine Auswahl an Gemälden von Thomas Guggemos. Ein kleiner Bildband, in dem einige seiner Arbeiten bis Anfang 2016 abgebildet sind.

Mit kurzen Geschichten, die um so manches Gemälde gesponnen werden und Blicken über die Schulter, die an seiner Arbeitsweise teilhaben lassen, ist dieses Buch mehr als eine bloße Übersicht von Gemälden.

 

Format: 21x21 cm / Seitenzahl: 36

 

 

 

Klappentext:

Den Ernst des Lebens bringt man mit Ironie um, oder mit Kunst.
In den Arbeiten von Thomas Guggemos wird so manch ernstes Thema mit Ironie getränkt und so bekömmlicher gemacht.
In seinen Gemälden spiegelt sich immer wieder das Verhältnis zwischen dem Menschen mit sich selbst und seiner Umwelt. Die scheinbar menschliche Überlegenheit verkommt in vielen seiner Bilder zu einer Kleinigkeit. Hier dominiert nicht der Mensch, sondern er wird gleichgestellt mit all dem was ihn umgibt. Hier werden Schlachten mit den eigenen Waffen verloren. Überheblichkeiten werden einfach eingeschrumpft. Wo vorher Oben war ist jetzt Links und wer vorhin Opfer war ist nun Verfolger. Wahre Größe kommt hier nicht von Größe. Auch der Verstand spielt andere Streiche als man es gern hätte. Hier ist vieles verdreht und steht doch auf dem rechten Platz.
In diesen Gemälden wird das scheinbar Unmögliche zur Realität und erzählt uns von Dingen, die man ernst nehmen kann, aber nicht muss, manchmal jedoch sollte.
Es sind Geschichten, die er auf seine Weise erzählt und mit einem Klecks Surrealismus dem Betrachter näher bringen möchte.


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Über die Schulter geblickt - Malerei mit Thomas Guggemos

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Nature strikes back - Die Natur schlägt zurück

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Ob unter Wasser, an Land und in der Luft. Es passiert täglich tausendfach. Überall kann man es beobachten. Es ist die Notwendigkeit für das Überleben des Einen und geht einher mit dem Verschwinden des Anderen. Seit Urzeiten werden die Kleinen von den Großen gefressen. Von Plankton bis Panter, von Kröte bis Kobra und von Axolotl bis Adler. Alle fressen oder werden gefressen. Es beginnt beim Kleinstlebewesen, durchwandert die Nahrungskette und endet bei den Großen. Fressen und gefressen werden. Ein riesiger Tumult des Einverleibens, des Vertilgens, Mampfens, zu Gemüte führens, des Verschlingens, Verzehrens oder des Verspeisens. Was Kleines verschwindet in etwas Großen. Die Maus in der Katze, der Fisch im Maul eines größeren Fisches und das Flugzeug im Schnabel eines Vogels. So wie es schon immer war in der Natur, in dieser Wildnis.

Irgendwann im Laufe der Geschichte entwickelte sich in Mitten dieser Fress-Orgie ein Lebewesen heraus, welches anfing sich gegen diese barbarische Wildnis zu wehren. Es baute sich über die Jahrtausende eine eigene Welt auf und erklärte alles um sich herum zum Eigentum. Die Welt dieses Lebewesens breitete sich immer weiter aus. Heute lebt es überall. Es gab sich sogar einen Namen, welcher ihm von allen anderen Lebewesen unterscheiden und sogar eine Sonderstellung geben soll. Es nennt sich selber: Mensch. Nein, nicht Tier. Tiere sind wild und gehören hinaus in die Natur. Dieses Menschlein will sich distanzieren von all dem Wilden da draußen. Es lebt in seinem selbst geschaffenen Biotop zwischen Technologie und Fortschritt. In einer Welt, in der dieses Menschlein alles an sich reißt. Es verschlingt, vertilgt und verzehrt alles um sich herum. Eine riesige Orgie des Einverleibens wurde von diesem einen Wesen in Gang gebracht. Mit einer gigantischen Überheblichkeit frisst es sich quer durch die Welt und bemerkt nicht, dass es nur ein kleiner Furz in der riesigen Wolke des Lebens ist, in der alle von Allen abhängig sind.

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Acrylmalerei in wenigen Schritten - eine Fotostrecke

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Hunger - ein Acrylgemälde

In diesem Beitrag zeige ich ein weiteres Mal die Entstehung eines meiner Acrylgemälde. Es handelt sich hier um das Gemälde "Hunger", welches auch in der Galerie zu sehen ist.

In dieser kleinen Fotostrecke kannst Du schrittweise mitverfolgen wie die Acrylfarben Gestalt annehmen und sich zu einer planetenfressenden Schlange verwandeln. Wie so oft male ich die Konturen des Motivs ohne Skizze, mit schwarzer oder weißer Farbe auf die Leinwand. Kleine Fehler lassen sich mit einem feuchten Lappen wegwischen. Wenn alles passt, lasse ich diese Untermalung trocknen und beginne dann mit den anderen Farbtönen. Das Bild wird mit immer mehr Details ausgearbeitet, bis am Ende die gewünschte plastische Wirkung erreicht ist. Klick dich durch die Fotos!

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Wenn Farbe fliegen lernt - Ein Flugzeug entsteht

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Kunstnacht Kempten - Besucher vergeben Bildtitel

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Die Kunstnacht 2015 in Kempten ist vorbei. Geblieben ist eine schöne Erinnerung an diese Nacht und jede Menge Postit's um mein Gemälde. Wie schon in einem anderen Beitrag beschrieben, habe ich einen Titel für eine meiner Arbeiten gesucht. Wer an diesem langen Kunstnachtabend in das Artig-Kunstreich kam, hatte die Möglichkeit, dieses Bild mit einem Postit-Zettel zu betiteln. Ich war überrascht, wie viele Leute dieses Bild getauft hatten. Am Ende hingen 122 Titel rund um das Gemälde, dem Surfer auf der Schnecke. Das ist eine ganze Menge. Nun gilt es daraus den Besten zu finden

 

 

 

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Kunstnacht in Kempten - Mit ohne Titel

Ohne Titel - Kunstnacht Kempten 2015, artig Kunstreich

Am Samstag den 26. September 2015 findet in Kempten wieder die Kunstnacht statt. In ganz Kempten haben die unterschiedlichsten kulturellen Einrichtungen die Türen geöffnet. Doch wenn wir hier von kulturellen Einrichtungen in Kempten reden, dann darf das Artig-Kunstreich nicht fehlen. Auch hier sind an diesem besagten Abend/Nacht die Tore geöffnet.

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Gemälde abfotografieren - mit wenigen Tricks zum besseren Bild

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Klickt man sich durch Kunstportale, oder Soziale Netzwerke in denen Kunstschaffende ihre Malereien präsentieren, bekommt man immer wieder die Bestätigung, dass die große Kunst in der Malerei darin liegt, das eigene Kunstwerk richtig abzufotografieren. Was nützt ein gutes Gemälde wenn es durch ein schlechtes Foto im Internet präsentiert wird?

Richtig - Es geht ein Großteil der Wirkung verloren.

Um dem ein wenig entgegen zu wirken, möchte ich Dir in diesem Beitrag ein paar einfache Tipps geben, wie Du mehr aus Deinem Bild holst. 

Zugegeben, die meisten Kunstmaler besitzen nicht die nötige Ausrüstung um die eigenen Gemälde professionell abzufotografieren.  Doch schon mit einer einfachen Digitalkamera lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Vorausgesetzt man beachtet ein paar grundlegende Dinge: 

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Blick über die Schulter - Ein Gemälde entsteht

Gravitation, Ein Gemälde von Thomas Guggemos, Vögel und Flugzeuge, Ölmalerei
Gravitation - Ein Gemälde von Thomas Guggemos

In diesem Beitrag möchte ich euch einen Einblick in meine Malerei geben. Anhand eines meiner Ölgemälde zeige ich meine Herangehensweise und Bildaufbau. In diesem Beispiel versuchte ich mich seit langem wieder einmal an Ölfarben. Wer meine Arbeiten kennt, der weiß dass ich normalerweise mit Acrylfarben arbeite. 

Es handelt sich hier in diesem Beitrag um ein relativ großes Gemälde. Ganze 1,50 Meter auf 1,20 Meter. Im Vergleich zu meinen anderen Bildern eben "relativ" groß. Dieses Bild in dieser Größe habe ich von Grund auf selbst zusammengebaut. Das bedeutet, einen stabilen, dreifach verleimten Holz-Keilrahmen zusammengefügt und mit einem fein gewobenen Baumwollgewebe bespannt. Danach musste dieses Gewebe noch grundiert werden, damit später die Ölfarbe besser darauf haftet. Als Grundierung verwende ich einfach einen Acrylkreidegrund, oder kurz Gesso, welches sich mit etwas Wasser verdünnt leichter auftragen und verarbeiten lässt.

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Denken kannst du dir schenken

Das Geschenk, Acrylbild von Thomas Guggemos, Gehirn mit Schleife
Das Geschenk - Acrylmalerei

Wir sprechen hier von dem Ding, von dem alle glauben es zu besitzen, viele jedoch von anderen behaupten es nicht zu benutzen.
Ein Organ, das sich durch Denken selbst zu erklären versucht. Irgendwie kurios, aber vielleicht auch gut so. Was wäre wohl wenn nicht das Hirn, sondern ein anderes Organ das Denken übernommen hätte?
Die Leber zum Beispiel. Die Leber würde sicherlich all die Gedanken abbauen, wie sie es normalerweise mit dem Alkohol nach einer durchzächten Nacht tun würde. Die Nieren würden die gesamte Geisteskraft hinaus pinkeln. Der Magen hätte alles Erdachte verdaut, um dann von den Därmen als Hirnfurz ausgeschieden zu werden.
Natürlich, solche Gedankengänge stinken zu Himmel, aber sollten wohl gestattet sein.
Nun gut, lassen wir das Denken oben im Kopf, wo man es auch hocherhobenen Hauptes präsentieren kann. Auch dort gelingt es geistigen Durchfall zu erzeugen, ganz ohne Hilfe durch andere Organe. Es bleibt die Frage, ob man zu einem Ergebnis kommt, wenn man das Hirn mit dem Hirn erforscht, quasi einem sich selbst produzierenden Prozess folgt. Das ist wie, als würde der Magen sich selbst verdauen, ein Auto sich selbst überholen, oder ein Vogel aus dem Ei schlüpfen, das er selbst gelegt hat.
Unmöglich, könnte man meinen. Dennoch erfindet sich das Hirn immer wieder selbst. Man könnte die Beispiele noch weiterspinnen, würde sich aber nur im Kreis drehen. Somit endet hier dieser Text mit der Frage: Kann man das Denken durch nachdenken erklären, oder kann man sich dieses Denken schenken?

 

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Artig'15 Kunst- und Kulturfestival

Artig'15 Plakat

Es ist wieder soweit
Die Artig'15 steht vor der Tür. Vom Samstag den 20.6. bis Sonntag den 28.6.2015 findet wieder das Kunst- und Kulturfestival in der Markthalle in Kempten statt.
An 9 Tagen und 8 Abenden präsentieren 15 Künstler im 600m² großen Kunstwohnzimmer ihre Arbeiten.

Hier gibt's weitere Infos: ARTIG'15

 

Nicht nur das!

Neben der Ausstellung gibt es jeden Abend ein tolles und abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Band's, Liedermacher, Kabarett und vieles mehr. Hier geht's zum Programm

 

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Das Glück der Welt

Sonderangebot, realistische Acrylmalerei von Thomas Guggemos, Erde in Plastiktüte
Sonderangebot - Acrylgemälde

Wir haben uns geirrt. Die Welt, die wir uns gebastelt haben ist längst keine Scheibe mehr. Sie ist kugelrund und kurz vor dem platzen. Was haben wir uns dabei gedacht, als wir das Wir gegen das Ich und die Freiheit gegen ein Häufchen Geld getauscht haben? Den Blick haben wir immer schön nach vorne gerichtet, auf einen Horizont, der jedoch bei den kurz geschnitten Zehennägeln endet. So trampeln wir dahin, durch eine Welt, die wir unser Eigen nennen. In prall gefüllten Einkaufstüten tragen wir unser vermeintliches Glück davon und schenken uns dabei ein Lächeln, welches leider nicht lange hält. 

Die Welt schreit nach mehr, nach immer mehr. Unersättlich rennen wir im Kreis, im Glauben, unsere Befriedigungen hinter der nächsten Ecke zu finden. Was wir alles zu brauchen glauben um glücklich zu sein.
Ja, wir haben uns geirrt. Gekauftes Glück ist so flüchtig wie Geld und frisst nebenbei einen ganzen Planeten. Einen Planeten, den wir sicherlich auch in Zukunft noch als unser Eigen sehen möchten. Doch Eigentum verpflichtet.

 

 

 

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Am Licht führt kein Weg vorbei

Natural Instinct, Acrylmalerei von Thomas Guggemos, Flugzeuge fliegen um Glühlbirne
Natural Instinct - Acrylmalerei

Schon als Kind hat man uns gesagt, dass es draußen im Weltall kalt sei und dass sich die Planeten um die Sonne drehen. Auch die Erde dreht sich. Am Tag, wenn uns die Sonnenstrahlen erreichen ist's warm und hell. Dreht sich die Erde weiter, legt sich ein dunkler Schleier über unsere Köpfe und Dächer. Es dauert nicht lange, bis die ersten einen Schalter betätigen um Licht ins Dunkel zu bringen. 

Man sitzt in einer lauen Sommernacht auf der Veranda und lässt den Tag ausklingen. Irgendwann vernimmt man ein Surren und Brummen. Automatisch richtet sich der Blick zur Lampe. Wie erwartet, kreist so manches Getier um das Licht. Ein Licht, so heiß wie die Sonne. Na ja, fast so heiß. Auf jeden Fall dauert es nicht lange, bis der erste Flugakrobat sich daran verbrennt und zu Boden stürzt. 
Man schaut sich das Opfer fragend an, dass nun einem vor den Füßen liegt und sich nicht mehr regt. 
Was lässt ein Wesen um ein heiß begehrtes Objekt kreisen, bis es daran zu Grunde geht? Fast wie die Erde, welche unermüdlich um die Sonne kreist. Sollte diese sich verbrennen, wem sollte sie vor die Füße fallen, wenn es doch da draußen kein Unten und Oben gibt?

 

Irgendwie kreisen alle um irgendwas. Die Planeten kreisen um andere Planeten , die Insekten um das Licht, die Elektronen um das Atom. Und der Mensch? Wir haben die Lampen erfunden, welche es den Insekten ermöglichen, sich aus Triebhaftigkeit daran zu verbrennen. Vielleicht ist es ganz gut, dass wir nicht fliegen können. Zumindest nicht ohne unsere anderen Erfindungen. Wir haben es auch geschafft ein Atom zu zerteilen. Da kreist dann sicherlich auch kein Elektron mehr drum herum. Man könnte meinen, dass die menschlichen Erfindungen das Kreisen gefährlich machen. Alles dreht sich. Der Propeller am Flugzeug, die Glühbirne in der Fassung, die Zeiger der Uhr, der Finger in der Nase, das Zahnrad im Getriebe und das Rad am Auto. Alles tolle Erfindungen, welche uns das Leben erleichtern. Doch vor lauter dieser tollen Dinge, merken wir gar nicht mehr, dass wir im Dunkeln um etwas kreisen, an dem wir zu Grunde gehen: Um uns selbst. 
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Schrittweise zum fertigen Acrylbild - Fliegender Taucher

Acrylmalerei von Thomas Guggemos, Taucherkrankheit, Eisvogel mit Taucher
Taucherkrankheit - Acrylgemälde

In diesem Beitrag erkläre ich ein weiteres mal schrittweise die Entstehung eines meiner Acrylgemälde.

Es handelt sich hier um eine gegenständliche Malerei auf einem abstrakten Hintergrund. Diese Beschreibung beschränkt sich auf den Vordergrund, also den Eisvogel samt Taucher und Wasser.

Wie auf den Fotos zu erkennen ist, beginne ich die Form meines Objektes mit einem einzigen Farbton aufzutragen. Es ist ein mehr oder weniger intuitiver Arbeitsschritt, in dem ohne vorheriges skizzieren mit dem Pinsel begonnen wird. Die Acrylfarbe wird solange verschoben und geformt, bis die Grundform dieses Vogels passt. Dazu wird die Acrylfarbe sehr verdünnt aufgetragen. So lässt sich die Farbe leicht mit einem Lappen korrigieren oder wegwischen. 

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Video - Schrittweise zum fertigen Acrylbild

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Glatte Leinwand - Oberfläche für detailierte und feine Arbeiten präparieren

Handelsübliche Leinwände, oder genauer gesagt bespannte Keilrahmen, haben als Bildträger viele Vorteile. Sie sind leicht, widerstandsfähig und machen sich auch ohne Rahmen gut an der Wand. Von Acryl- und Ölmalerei bis hin zu schweren, strukturierten Arbeiten lassen sich darauf eine Vielzahl von Ideen umsetzen. Die Rauheit der Gewebestruktur von Leinwänden stellt für viele Maltechniken kein Problem dar. Bei sehr genauen Arbeiten, dort wo feine Details oder weiche Farbübergänge erwünscht sind, stößt man jedoch schnell an die Grenzen des machbaren. Natürlich gibt es auch sehr feine Gewebearten mit einer glatteren Oberfläche. Diese sind oft teurer und für einige Arbeiten immer noch zu rau.

 

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Entstehung eines Acrylbildes - Der Affe will Wasser

realistisches, surrealistisches Acrylbild, Orang Utan mit Weltkugel, Malerei von Thomas Guggemos
Früchte des Lebens - Acrylgemälde

Mit diesem Blog-Beitrag möchte ich ein weiteres mal zeigen, wie eines meiner Gemälde entstanden ist. Die schrittweise Erklärung wird anhand des Acrylgemäldes "Früchte des Lebens", welches auch hier in der Galerie zu finden ist, gezeigt.

Acrylfarben haben im Gegensatz zu Ölfarben den Nachteil, dass sie wesentlich schneller trocknen. Dadurch ist es schwieriger, beispielsweise weiche Farb-Übergänge zu erzeugen, oder die aufgetragene Farbe zu korrigieren. Mit Acryl zu malen erfordert deshalb oft eine schnelle Arbeitsweise. Natürlich kann man den Acrylfarben sogenannte Verzögerer beimischen, um den Trocknungsvorgang zu verzögern. Dadurch bleiben die Farben aber auch nur ein paar Minuten länger flüssig, was auch keine großen Vorteile bringt.

Um mit der aufgetragenen Acrylfarbe möglichst lange arbeiten zu können, lasse ich diese mit ausreichend Wasser auf der Leinwand schwimmen. Logischerweise muss dazu die Leinwand liegen, damit die verdünnte Farbe nicht davon läuft.

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Ein Acrylbild entsteht - Nass in Nass Technik

nass in nass Technik mit Acrylfarben, Thomas Guggemos
vor lauter Bäume...

In diesem Beitrag möchte ich eine weitere Technik vorstellen, mit der ich meine Acrylgemälde anfertige. Am Bild "Der Suizid", welches auch hier in der Galerie zu finden ist, zeige ich wie man mit Acrylfarben nass in nass malt und somit wunderbare Effekte erzielen kann.

Der Hintergrund, welcher eine Mischung aus verschiedenen Grüntönen ist, wurde schon einen Tag davor, mit der nass in nass Technik angefertigt und hatte somit genug Zeit zu trocknen. Wie man auf den Bildern erkennen kann, wird in diesem Fall das Gemälde in horizontaler Lage angefertigt. Ich benutze hier eine Staffelei, die um 90 Grad schwenkbar ist und mit der man die Leinwand exakt horizontal ausrichten kann. Die genaue Lage ist notwendig, damit während dem Malvorgang die Farbe nicht davonläuft.

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Ein Acrylbild entsteht - Die Hand aus der Tüte

Der Hintergrund wird gemalt - Acrylmalerei
Der Hintergrund

In diesem Beitrag wird in ein paar Schritten erklärt, wie das Bild "Der Ausbrecher" entstanden ist. Es handelt sich hier um ein Acrylgemälde, welches von hinten nach vorne aufgebaut wurde. Das heißt, es wurde mit dem Hintergrund angefangen, welcher immer wieder weiter in den Vordergrund des Bildmotiv's übermalt wurde. In diesem Fall handelt es sich um eine vorgrundierte Leinwand. Der erste Schritt ist das Einfärben mit schwarzer Acrylfarbe. Bei diesem Bild kam ein einfacher Borsten-Flachpinsel zum Einsatz, mit dem auf den schwarzen Hintergrund mit einem grauen Farbton der Untergrund für das spätere Objekt gemalt wurde. Um schon eine erste Perspektive in das Bild zu bringen, verschwindet eine immer dunkler und dünner werdende Spur nach rechts "hinten".

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Der Bildaufbau in Acryl - Schwarzmalerei und Sonnenseite

Acrylmalerei von Thomas Guggemos, Fliege Farbe grün
Acrylmalerei - eat green

Man kann im stillen Kämmerlein malen und seine Arbeiten vor der Öffentlichkeit verstecken. Man kann auch Kunst schaffen, der Öffentlichkeit zeigen, aber aus dem Schaffensprozess ein großes Geheimnis machen.

Kunst ist meiner Meinung nach etwas lebendiges, etwas das sich entwickelt, wenn man sich austauscht. Ich will nichts verstecken oder verheimlichen. Deshalb werde ich hier im GuggART-Blog immer wieder Einblicke in meine unterschiedlichen Vorgehensweisen und Maltechniken geben. Es sollen Hilfestellungen und Tipps für andere Kunstschaffende sein. Die Techniken darf man sich gern abschauen, um die Bildidee muss sich jeder selbst kümmern.

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Video - Acrylmalerei im Zeitraffer

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Musik für Gerechtigkeit

CD Cover - The Refugees
CD Cover - The Refugees

Heinz Ratz heißt er. Ein Musiker und Schriftsteller, der sich mit seiner Band Strom und Wasser Gehör verschafft, indem er auf Missstände unserer "modernen" Gesellschaft aufmerksam macht. Mit seinen Projekten wie "Die Lee(h)re der Flüsse" und der "Tour der 1000 Brücken" hat Ratz bewiesen, dass sich mit Musik etwas bewegen lässt.

Nun macht er mit seinem aktuellen, einzigartigen Projekt auf soziale Ungerechtigkeit aufmerksam. Seit dem Frühjahr 2011 hat er und seine Band deutschlandweit über 80 Flüchtlingslager besucht und dort Menschen getroffen, die in Ihrer Heimat oft bekannte Musiker waren. Musiker, die aus unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat verlassen mussten, denen es hier in Deutschland verboten ist zu arbeiten und zu reisen. Ein Leben das sich im Verborgenen abspielt, mit der täglichen 

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