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Leinwand oder was? Worauf Du mit Acryl malen kannst

Das Netz ist voll mit Informationen und Möglichkeiten, worauf Du mit Acrylfarbe malen kannst. Im wesentlichen gibt es aber nur wenige Bildträger, die sich für die Acrylmalerei gut eignen. Welche ich selbst für meine Gemälde benutze, möchte ich Dir hier vorstellen.

 

 

Leinwand

Leinwand - Malen mit Acryl

Der Klassiker. Zum einen hoch strapazierfähig und langlebig. Zum anderen leicht und kann auch ohne Rahmung in Ausstellungen gezeigt werden. Entweder man bespannt einen Keilrahmen mit einem gewünschten Gewebe selbst, oder man kauft sich einen bereits fertig bespannten und meist schon grundierten Keilrahmen. Auch hier gibt es wieder unterschiedliche Qualitäten. Billige Leinwände sind eher für Studienzwecke oder zum üben geeignet. Sie verziehen sich oft und sind meist schlecht verarbeitet. Die mitgelieferten Keile lassen sich so gut wie nicht verwenden.

Hochwertige Leinwände bestehen aus mehrfach verleimten Holz und kommen mit einer funktionierenden und sauber verarbeiteten Keil-Konstruktion daher. Oft werden hier Keile aus Hartholz verwendet, womit man die Leinwand vernünftig spannen kann. 

Bespannte Leinwände bekommt man in Fachmärkten auch mit verschieden Gewebearten. 

Von schweren, groben bis ganz feinen Gewebearten. Das Gewebe selbst unterscheidet sich auch im Material. Es gibt reines Leinengewebe, Baumwollgewebe und Synthetikgewebe. Für meine Arbeiten verwende ich ein möglichst feinmaschiges Gewebe um auch noch feine Details malen zu können

Wie Du die Oberfläche Deiner Leinwand für detaillierte Arbeiten glätten kannst, findest Du hier in diesem Beitrag.

Hartfaserplatte

Hartfaserplatte - Malen mit Acryl

Die Hartfaserplatte hat einen entscheidenden Vorteil: Die Oberfläche ist A….glatt. Für detaillierte Arbeiten ist das natürlich hervorragend. Diese Platten kannst Du in fast jedem Baumarkt kaufen und dort meist das gewünschte Format gleich zuschneiden lassen. Vor dem Bemalen sollten Hartfaserplatten mit Gesso o. Ä. grundiert werden. Mittlerweile gibt es auch hier schon in manchen Kunst-Fachmärkten fertig grundierte Hartfaserplatten in verschiedenen größen zu kaufen.

 

Der Nachteil solcher Platten ist die Präsentation. Möchte man seine Bilder in einer Ausstellung zeigen, so lassen sich bemalte Hartfaserplatten nur schwer ohne Rahmen aufhängen und wirken somit nicht sonderlich toll. Es ist eine Preisfrage. Diese Platten sind in der Anschaffung billig und benötigen auch sonst wenig Platz. Möchte man diese dann aber ausstellen, kommt man nur schwer um eine kostspielige Rahmung herum.

Papier

Papier - Malen mit Acryl

Für die Acrylmalerei gibt es spezielles Papier. Das Papier sollte aber nicht weniger als 360g/m² haben. Auch Papier hat eine feine Oberfläche und eignet sich gut für detailliertes Arbeiten. Es ist günstig in der Anschaffung, benötigt aber auch einen Rahmen, wenn es ausgestellt werden soll.

Der große Nachteil von Papier oder Malkarton ist die starke Saugfähigkeit. Da Acrylfarbe sowieso schon schnell trocknet, wirkt Papier wie ein Trocknungsbeschleuniger. Der Pinsel wir praktisch leer gesaugt. Zudem wellt sich Papier wenn es nass wird. Wer mit der Acrylmalerei beginnt und seine ersten Versuche auf Papier malt, verliert schnell den Spaß an Acrylfarben. Es ist äußerst schwierig auf Papier saubere Farbverläufe hinzubekommen. Deshalb empfiehlt es sich, das Papier vorher mit einer Grundierung zu behandeln, um den Saug-Effekt etwas zu mildern.  Papier verwende ich hauptsächlich um schnelle Entwürfe zu machen.

Welche Malgründe verwendest Du? Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht? Hinterlasse einfach einen Kommentar und teile Deine Erfahrungen mit uns.

 

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