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Das Glück der Welt

Sonderangebot, realistische Acrylmalerei von Thomas Guggemos, Erde in Plastiktüte
Sonderangebot - Acrylgemälde

Wir haben uns geirrt. Die Welt, die wir uns gebastelt haben ist längst keine Scheibe mehr. Sie ist kugelrund und kurz vor dem platzen. Was haben wir uns dabei gedacht, als wir das Wir gegen das Ich und die Freiheit gegen ein Häufchen Geld getauscht haben? Den Blick haben wir immer schön nach vorne gerichtet, auf einen Horizont, der jedoch bei den kurz geschnitten Zehennägeln endet. So trampeln wir dahin, durch eine Welt, die wir unser Eigen nennen. In prall gefüllten Einkaufstüten tragen wir unser vermeintliches Glück davon und schenken uns dabei ein Lächeln, welches leider nicht lange hält. 

Die Welt schreit nach mehr, nach immer mehr. Unersättlich rennen wir im Kreis, im Glauben, unsere Befriedigungen hinter der nächsten Ecke zu finden. Was wir alles zu brauchen glauben um glücklich zu sein.
Ja, wir haben uns geirrt. Gekauftes Glück ist so flüchtig wie Geld und frisst nebenbei einen ganzen Planeten. Einen Planeten, den wir sicherlich auch in Zukunft noch als unser Eigen sehen möchten. Doch Eigentum verpflichtet.

 

 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    sternenstaub (Freitag, 11 September 2015 21:02)

    du hast recht, die welt ist kurz vorm platzen.................wir haben es in der hand, wieder
    das richtig maß zu finden, aber allein schaffen wir es nicht, nur gemeinsam können
    wir uns zurückbesinnen auf die wirklichen werte!!!!! aber die ohren der menschen sind
    leider taub, und so kommt es wahrscheinlich,wie es kommen muss...................
    nichts ist sicher
    liebe grüße
    Moni

  • #2

    Ella (Samstag, 12 September 2015 10:02)

    Ich glaube an die Dualität. Tierarten sterben aus, neue Arten werden entdeckt.
    Die Erde wird den Menschen allemal überleben. so wichtig und groß und stark sind wir nicht, um an die Naturgesetze / Naturgewalten ranzureichen. Glücklicherweise merzt der Virus Mensch sich selbst aus. ;-)) Ente gut, alles gut. :-D

  • #3

    Thomas Guggemos (Sonntag, 13 September 2015 10:22)

    Danke für eure Beiträge.
    @Ella: Das Problem ist, dass wir uns selbst irgendwann nicht mehr aushalten.

  • #4

    Magnus (Montag, 14 September 2015 21:28)

    Ich sehe es etwas wie Ella, die Erde ist dem Menschen "gewachsen". Zwar werden viele Arten gehen, was ich persönlich bedaure, aber es war zu allen Zeiten so, dass die Kreatur einen "Impact" auf andere hat. Das wir darüber reflektieren können, ergibt schon auch so etwas wie Verantwortung. Leider ist der Mensch in der Masse genauso wenig in der Lage sein Tun zu antizipieren, wie ein Bakterium, das auf dem besten Wege ist, seinen Wirt umzubringen.....

    Gruß Magnus